Direkt zum Hauptbereich

Die Montagsfrage #26 - Gibt es ein Genre, das du gar nicht (gern) liest?


Gerade habe ich einen neuen Blogpost veröffentlicht, da fällt mir ein, dass heute ja wieder einmal Montag ist, was bedeutet, dass Antonia eine neue Montagsfrage breitstellt. Und diesmal geht es um Buch-Genres, die man nicht gern liest. Oder die man nicht liest.
Puh. Ich glaube, bei mir ist das ein weites Feld. Es gibt vermutlich tatsächlich weniger Buch-Genres, die ich lese, als die, die ich nicht lese. Wobei man dazu sagen muss, dass es früher noch schlimmer war. Früher habe ich Krimis und Thriller und Fantasy gelesen, und das war's. Heute ist da dann ein bisschen mehr Science Fiction (auch wenn ich da eher die Weltraumsachen ausspare) und ein bisschen mehr Nonfiction in verschiedenen Kategorien dabei. Und ab und zu ein Liebesroman.

Aber da sind wir schon beim Thema. Liebesromane. Nichts gegen eine nette kleine Romanze jedweder Richtung als Nebenplot in einem Thriller, Krimi oder Fantasybuch. Aber als Hauptplot finde ich das irgendwie ... langweilig? Ist es bestimmt nicht, immerhin gibt es eine ganze Menge Leute, die das mögen. Aber bei einer reinen Liebesromanze fehlt mir persönlich die Action und die Spannung. Meine Meinung, kann jeder selbst sehen, wie er möchte.

Und dann ... vielleicht bin ich zu alt dafür mit meinen 28 Jahren, aber ich kann auch den Young Adult und New Adult-Genres nichts abgewinnen, denn das, was ich bisher dazu zu sehen bekam beschränkte sich auf "Mädchen kommt neu in die Stadt, hat traumatische Vergangenheit und ist supertraumatisiert (was entweder falsch dargestellt oder nur einmal und dann nie wieder erwähnt wird) und läuft dem Badboy über den Weg, in den sie sich natürlich sofort verliebt, umso mehr, je arschiger der Bad Boy zu ihr ist, denn es ist ihnen bestimmt, zusammen zu sein, und irgendwann sieht er das auch ein und sein ganzes abusive Behaviour ihr gegenüber ist ja eh nicht so schlimm, weil er beschützt sie doch nur!"
Ich möchte bei so was immer brechen und kann dem nicht so viel abgewinnen. Mag sein, dass das das ist, was die Masse der Leute lesen möchte, ich möchte es nicht. Und bevor jetzt ein Aufschrei folgt, dass "nicht alle so sind!" ... Ja, das weiß ich wohl. Vielleicht schafft es irgendwann eines dieser Bücher doch noch, mich zu überzeugen.
Solange das nicht so ist, bleibe ich bei dem, was ich lesen möchte. Ich habe noch nichts im Horror-Genre gelesen, aber ich glaube, dass ich das vielleicht gut finden würde. ich finde Horror-Filme schlimmer zu ertragen. Aber da ist es wie immer bei Büchern: Beim Geschriebenen hat dein Gehirn die Aufgabe, sich auszumalen, was es dort gezeigt bekommt. Du hast es in der Hand, dir das schlimm oder weniger schlimm vorzustellen, als es ist. beim Film geht das nicht so einfach. Du schaust dir die Bilder an, die für dich bestimmen, wie du etwas wahrzunehmen hast, und dann kann dein Kopf sie dir in Endlosschleife vorspielen.
Ebenso wenig lesen möchte ich glaube ich Eroticas. Nennt mich verklemmt, aber das ist so. Und sonst ... gibt es glaube ich nicht mehr viel, worum ich einen Bogen mache.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

#PlanWithMe - Mai 2018

Hallo ihr Lieben,

ich bin wieder zurück mit einem weiteren Blogpost zum Thema Bullet Journaling.

Los geht es mit der Monatsübersicht, die ich diesmal wieder im Kalender-Format gestaltet habe, weil es mir praktikabler erschien als die vertikale Übersicht von Terminen und Ereignissen. Außerdem kann ich dort wieder nach Herzenslust mit Textmarkern spielen, was ich in der April-Übersicht nicht gemacht habe.


Als nächstes folgt mein Habit Tracker, der eigentlich gleich geblieben ist zu dem, was in den vergangenen Monaten auch schon darin stand. Neu dazugekommen ist die Gewohnheit, jeden Tag im Mai mindestens ein Review auf Fanfiktion.de zu schreiben. Weil ich mir wirklich mal antrainieren muss, weniger faul zu sein und Leuten Feedback zu ihren Texten dazulassen.


Als nächstes folgt der altbekannte Sleep Tracker, in den ich eintrage, wie viele Stunden ich pro Tag geschlafen habe.



Komplett neu ist der allein stehende Haushalts-Tracker, den ich ähnlich dem Habit Tracker gestaltet habe, denn eig…

#PlanWithMe - Juni 2018

Hallo ihr Lieben,

sorry, dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Ihr habt sicher von der DSGVO gehört und dem Chaos und der Panik, die da drum herum entstand. Deswegen habe ich eine Weile überlegt, gar nicht mehr zu bloggen und der Blog war für ein paar Wochen/Tage privat geschaltet. Aber das ist ja jetzt geklärt, und so können wir zum nächsten Bullet Journal Blogpost kommen.

Ich weiß, der Juni hat schon angefangen. ich hoffe, ihr seht es mir nach :)

Los geht es diesmal mit einem Deckblatt für den Juni.
ich hatte Lust auf geometrische Figuren, die Farbe gelb, und ich dachte, was passt da besser als Bienen? Viele Bienen sieht man auf den Bildern leider nicht, dafür umso mehr Bienenwaben.


Das nächste Blatt ist ja irgendwie immer das selbe. Ich brauche einfach einen Ort, wo ich all meine Termine festhalten kann (so viele sind das ja nicht) und ich mag die althergebrachte Kalenderform.


Anschließend folgen meine üblichen Tracker.






Was ich diesmal anders gemacht habe als sonst, ist …

#amwriting 1 - Indian Gods - Die zündende Idee

Vielleicht kennt ihr das, wenn ihr selbst schreibt: Ihr seht ein Bild, hört ein Lied, und zack! Ist die Idee für einen Roman da. Anfangs ist es vielleicht nur dieser unbändige, blitzartige Impuls "Dazu MUSS ich etwas schreiben!", ohne, dass ihr eine konkrete Idee habt. Ein Plot kommt ja nicht einfach so aus dem Nichts angeflogen. Zumindest nicht, wenn man nicht J.K. Rowling ist, der ja der Plot für ihre Harry Potter-Romane auf einer Zugfahrt eingefallen ist. Aber auch da wird es wohl nicht so gewesen sein, dass sie am Ende der mehrstündigen Fahrt den kompletten Plot für die Serie in allen Details zusammen hatte und sich dann nur noch hinsetzen und alles herunterschreiben musste.

Bei der Idee zu "Indian Gods" habe ich auch nur ein Bild gesehen. Eine Landschaft in Herbstfarben. Rote Blätter, die vom Wind davongeweht wurden. Und mitten in dieser Landschaft ein weißer Elefant. Sein Rüssel ist zum Trompeten erhoben, er scheint angreifend auf jemanden zuzustampfen. Begl…