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Berühmte Elefanten - Abul Abbas

Bei dem asiatischen Elefantenbullen handelt es sich um den ersten namentlich und urkundlich bekannten Elefanten nördlich der Alpen.

Im Jahr 801 wurde Abul Abbas in Begleitung von Isaak, einem jüdischen Gelehrten und Kaufmann, als Geschenk des Kalifen Harun ar-Raschid von Bagdad aus auf den Weg nach Aachen gesandt. Dort traf das Tier zusammen mit vielen anderen edlen Geschenken an Kaiser Karl am 20. Juli 802 ein.

Kaiser Karl soll das Tier sehr gemocht und sich oft zusammen mit ihm in der Öffentlichkeit gezeigt haben. Auch als Kriegsgerät wurde das Tier verwendet, so unter anderem im Jahr 804 gegen die dänischen Krieger König Gudfreds. Die Soldaten, die noch nie einen Elefanten gesehen hatten, waren zutiefst von diesem Anblick verunsichert.

Leider überlebte Abul Abbas nicht lange. Nur acht Jahre, nachdem er Kaiser Karl geschenkt worden war, erlag das Tier im Jahr 810 bei der Überquerung des Rheins einem Herzinfarkt.

Mitte des 18. Jahrhunderts stieß man bei Grabungen in der Nähe der Lip…
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Götter des Hinduismus - Vishnu

Vishnu stellt einen der wichtigsten Götter des Hinduismus dar. Er zählt als Gott der Sonne, des Lichtes und der Wärme, der die Zeit in Bewegung setzt und das Universum durchmaß. Er ist der Gott der Rituale und wird als Säule des Universums verehrt.

Zudem ist Vishnu ein Teil der hinduistischen Dreifaltigkeit. Zusammen mit Brahma (dem Schöpfer) und Shiva (der Zerstörung) steht er für die Erhaltung.

Vishnu wird häufig als menschlicher Gott mit zwei Armen dargestellt, dem verschiedene Gegenstände zugeordnet werden. Dazu gehören die Wurfscheibe (Chakra), das Schneckenhorn (Shankha), die Lotosblüte (Padma) und die Keule (Gada).

Das Reittier des Vishnu ist Garuda, eine Kreatur, die halb Mensch und halb Adler ist. Vishnu wird auch oft in Begleitung der vielköpfigen Schlange Shesha dargestellt.

Die Montagsfrage #26 - Gibt es ein Genre, das du gar nicht (gern) liest?

Gerade habe ich einen neuen Blogpost veröffentlicht, da fällt mir ein, dass heute ja wieder einmal Montag ist, was bedeutet, dass Antonia eine neue Montagsfrage breitstellt. Und diesmal geht es um Buch-Genres, die man nicht gern liest. Oder die man nicht liest.
Puh. Ich glaube, bei mir ist das ein weites Feld. Es gibt vermutlich tatsächlich weniger Buch-Genres, die ich lese, als die, die ich nicht lese. Wobei man dazu sagen muss, dass es früher noch schlimmer war. Früher habe ich Krimis und Thriller und Fantasy gelesen, und das war's. Heute ist da dann ein bisschen mehr Science Fiction (auch wenn ich da eher die Weltraumsachen ausspare) und ein bisschen mehr Nonfiction in verschiedenen Kategorien dabei. Und ab und zu ein Liebesroman.

Aber da sind wir schon beim Thema. Liebesromane. Nichts gegen eine nette kleine Romanze jedweder Richtung als Nebenplot in einem Thriller, Krimi oder Fantasybuch. Aber als Hauptplot finde ich das irgendwie ... langweilig? Ist es bestimmt nicht, immer…

Ich bin fertig. Mit den Nerven. Oh, und mit dem Manuskript

Kennt ihr das, wenn ihr arbeitet, arbeitet, arbeitet und plötzlich seid ihr fertig und fühlt euch gleichzeitig leer, aber auch gut? Traurig, aber auch erleichtert?
So ging es mir heute Mittag.
Heute, am 04.03.2019 habe ich Indian Gods beendet, meinen historischen Fantasy-Roman, mit dem ich meine Umgebung das ganze letzte Jahr über genervt habe. Bis hier hin war es ein langer Weg, der jetzt ja irgendwie erst auf halber Strecke ist, weil jetzt noch die Überarbeitung und die Suche nach einem (hoffentlich!) Verlag folgt, oder ich das Ding in Eigenregie herausbringen werde.

Letztes Jahr im März hatte ich die Idee zu diesem Buch. Und dann kam eine ganze Weile nichts. Im Juni habe ich angefangen, das, was ich hatte, schon einmal grob aufzuschreiben. Und nach dem Festplattencrash im Juli war das alles weg.

Also alles nochmal auf Anfang.

Ich habe mir Scrivener geholt (wollt ihr dazu eigentlich auch nochmal einen detaillierten Blogpost, der euch zeigt, was ihr damit alles machen könnt?) und ab…

Lesemonat Februar

Auch diesen Monat wurden wieder einige Bücher gelesen. Im Folgenden möchte ich sie euch kurz vorstellen.

Die Feuerreiter Seiner Majestät #2 - Drachenprinz Autor: Naomi Novik Taschenbuch, 544 Seiten Verlag: Blanvalet, July 2007 Sprache: deutsch
Inhalt: Kaum haben Captain Will Laurence und sein gewaltiger Drache Temeraire ihre erste Bewährungsprobe bestanden, da erscheint eine chinesische Delegation am britischen Königshof und fordert die Rückgabe Temeraires. Als Laurence sich weigert, muss er seinen geliebten Gefährten in den fernen Osten begleiten – ohne zu ahnen, was ihn und Temeraire am Ende ihrer langen, gefahrvollen Reise erwartet...
Gleich zu Anfang stelle ich euch ein Buch vor, mit dem ich nicht so zufrieden war und dem ich daher auf goodreads nur drei Sterne gegeben habe. Warum? Nun, das Buch dreht sich um Temeraires Reise nach China. Temeraires Ei wurde von den Chinesen auf einem französischen Schiff zu Napoleon geschickt, kam dort aber nie an, weil das Schiff, das Laurence d…

Die Montagsfrage #25 - Machst du auch beruflich etwas mit Büchern oder könntest du dir das einmal vorstellen?

Na, wo Antonia doch gerade davon berichtet, dass sie umzieht, fühle ich mich ja gleich sehr motiviert. Für mich geht es nämlich auch in neue Gefilde. Im März ziehe ich in eine neue, größere Wohnung, die näher an meiner Arbeitsstelle liegt und ich hoffe, dass ich dadurch ein bisschen mehr Freizeit herausschlagen kann. Bisher bin ich deswegen aber noch nicht sonderlich im Stress. Das wird sich im März allerdings ändern. Für den Moment hoffe ich, die aufkommende Erkältung niederringen zu können, wo ich doch das Wochenende schon mit der Magen-Darm-Grippe flachgelegen habe, die ich von der Arbeit mit nach hause gebracht habe.

Aber das ist nicht Gegenstand dieses Blogartikels. Antonia wollte wissen, ob ich beruflich etwas mit Büchern mache. Übrigens tut es mir Leid, dass ich zu den letzten Montagsfragen nichts beigetragen habe, aber ich hatte einfach das Gefühl, ihnen nicht gerecht werden zu können.

Mache ich beruflich etwas mit Büchern? Nein. Ich habe einen recht eintönigen Bürojob, den i…

Götter des Hinduismus - Shiva

Shiva (Sanskrit Der Glückverheißende) ist einer der wichtigsten und höchsten Götter des Hinduismus. Zusammen mit Brahma (der Schöpfer) und Vishnu (der Bewahrer) bildet Shiva die hinduistische Trinität und steht für die Zerstörung.
Außerhalb dieser Trinität verkörpert er die Erneuerung und die Schöpfung.

Shiva gilt als Vater von Ganesha und bildet zusammen mit ihm und Parvati das Idealbild einer hinduistischen Familie.

Zusammen mit Parvati und Ganesha wird Shiva auch noch oft mit seinem Reittier Nanda, einem Stier, dargestellt.

Der wichtigste Feiertag zu Ehren Shivas ist der Shivaratri, die "Nacht Shivas".

In der westlichen Welt wird Shiva meist nur die Rolle des Weltzerstörers zugeschrieben, dabei besteht seine Rolle sowohl in der Zerstörung als auch der Erhaltung der Welt.

Shiva wurde zudem zunächst auch einer der Lieblingsgötter der Hippies, die in den 1960er Jahren nach Indien reisten, da eines der Kräuter, die Shiva zugeordnet werden, Ganja, also Hanf, ist.