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Die Pomodoro-Technik

Heute möchte ich euch eine kleine Technik zeigen, die ich seit ein paar Tagen selbst anwende und die mir hilft, produktiv und fokussiert zu bleiben. Und zwar handelt es sich um die Pomodoro-Technik. Ja, Pomodoro wie italienisch für Tomate.

Und was ist das jetzt?
Diese Zeitmanagement-Technik wurde in den 1980er Jahren von Francesco Cirillo entwickelt. Bei dem System verwendet man eine Küchenuhr, um 25 Minuten lang produktiv zu arbeiten. Der Name der Technik leitet sich von einer solchen Küchenuhr ab, die Cirillo für seine Versuche verwendete und die zufällig die Form einer Tomate hatte und maximal 25 Minuten lief.

Die Vorgehensweise bei dieser Technik ist denkbar einfach und in fünf einfachen Schritten abgehandelt:


die anzugehende Aufgabe wird schriftlich formuliertDer Wecker wird auf 25 Minuten gestelltdie 25 Minuten werden abgearbeitet, bis der Wecker klingelt, die Aufgabe wird abgehakt.Eine kleine Pause von 5 Minuten wird gemachtNach 4 Pomodori-Einheiten folgt eine längere Pause von…
Letzte Posts

Die Montagsfrage #19: Was sind deine Lesevorsätze für 2019?

Na, das ist ja wohl eine Montagsfrage, die perfekt zum letzten Blogpost (auch noch von gestern) passt. Antonia von http://www.lauter-und-leise.com wollte wissen: Was sind deine Lesevorsätze für 2019? ich möchte das hier mal noch ein bisschen näher beleuchten, als ich es in dem anderen Blogpost schon getan habe.

Wer mir auf Goodreads folgt, hat vielleicht gesehen, dass ich dort dieses Jahr (wie auch schon im Jahr davor) an der Goodreads-Reading-Challenge teilnehme. Eigentlich ist es nicht wirklich eine Challenge für jemand anderen als einen selbst, denn man misst sich dort nicht mit anderen. Jeder hat ein anderes Ziel, eine andere Anzahl an Büchern, die er oder sie lesen möchte.

Letztes Jahr hatte ich mir 48 Bücher vorgenommen. Früher habe ich teilweise drei Bücher parallel gelesen, doch im letzten Jahr kam es mir schier unmöglich vor, 48 Bücher zu lesen. Vier Bücher Pro Monat. Im Schnitt ein Buch pro Woche. Früher habe ich unendlich lange für ein Buch gebraucht, weil ich nur wenige S…

#amwriting 5 - 365k/365d - Die Challenge für 2019

#amwriting 1: Die zündende Idee
#amwriting 1.5: Der NaNoWriMo 2018
#amwriting 2: Der Plot
#amwriting 2.5 - Das 7-Punkte-System von Dan Wells
#amwriting 3 - Die Recherche
#amwriting 4 - Wie ich Figuren erschaffe

Hatte ich schon erwähnt, dass ich größenwahnsinnig bin?
Nun, für 2019 habe ich mir ein neues Schreibprojekt vorgenommen, mithilfe dessen ich ein paar Projekte fertig stellen möchte, die noch auf meiner to-do-Liste stehen. Ganz vorne natürlich "Indian Gods", aber auch die eine oder andere Fanfiktion, die ich entweder bereits angefangen habe, oder deren lose Idee mir im Kopf herumspukt und die ich dann möglicherweise realisieren möchte.

Was bedeutet nun 365k/365d?
Nun, eigentlich nur, dass man 365.000 Wörter in 365 Tagen schreibt, was bedeutet, man schreibt 1.000 Wörter pro Tag. Da im nächsten November wieder ein NaNoWriMo ansteht, an dem ich teilnehmen möchte, wenn ich auch noch nicht weiß, mit welchem Projekt, werden es für mich insgesamt 385.000 Wörter sein, die ich zu sc…

Goodreads Reading Challenge 2019

Lesen.
Die kleinen Auszeiten, die man sich nimmt, wenn das Leben zu hektisch, zu stressig, zu viel ist. Flüchten in fremde Welten, in denen die eigenen Probleme so viel kleiner erscheinen und man zusammen mit verschiedenen Helden ihre eigenen Probleme löst, neue Welten betritt und fremde Kreaturen trifft.
Ich versuche, jeden Tag ein bisschen Zeit zum Lesen frei zu machen. Wenn ich frei habe, kann es sein, dass ich bis nachts um halb eins lese. ich habe ein Regalbrett, auf das alle meine ungelesenen Bücher kommen. Mein Stapel der Schande, der mich jeden Tag daran erinnert, dass ich noch ein bisschen mehr lesen muss im neuen Jahr.
Da kommt die Goodreads Reading Challenge doch gerade richtig.
Goodreads ist eine Seite, auf der man zusammen mit anderen ganz seiner Lese-Sucht frönen kann. Man kann Freunde hinzufügen, sich gegenseitig Bücher empfehlen und sehen, was die Freunde gerade so lesen. Und natürlich kann man angeben, was man selbst gerade so liest. Man kann Bücherregale anlegen mit …

Montagsfrage #18: Was war dein Lesehighlight 2018?

Irgendwie ist es ja jedes Jahr das gleiche. Ich strukturiere meinen Blog um. Und dann kommt es dazu, dass ich neue Challenges ausprobiere und mich an neuen Sachen versuche, die ich vorher noch nicht versucht habe. Diesmal ist das die Montagsfrage.
Gefunden habe ich das Ganze auf dem Blog Lauter und Leise und dachte, das ist eine gute Möglichkeit, regelmäßig etwas für diesen Blog zu tun. Unabhängig davon, dass ich ja noch eine ganze Reihe von Posts in der Warteschleife habe, die jetzt nach und nach veröffentlicht werden.
Die Montagsfrage beschäftigt sich diesmal also mit dem Lese-Highlight des Jahres 2018. Wer übrigens wissen möchte, was andere Blogger auf diese Frage geantwortet haben, guckt bitte hier.
Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich deutlich mehr gelesen habe, als ich zuerst gedacht habe, schaffen zu können. Aber es ist mir gelungen, fast jeden Abend vor dem Schlafengehen noch ein paar Seiten zu lesen. Ein paar Bücher konnte ich nicht beenden, weil sie mir nicht gut genug ge…

#amwriting 4 - Indian Gods - Wie ich Figuren erschaffe

Teil 1: Die zündende Idee
Teil 1.5: Der NaNoWriMo
Teil 2: Der Plot
Teil 2.5: Das 7-Punkte-System von Dan Wells
Teil 3: Die Recherche

Wie ich bereits in einem der vorangegangenen Blogposts anklingen ließ, sind Figuren sehr wichtig für eine Geschichte. Ohne Figuren gäbe es ja niemanden, der diese Geschichte erzählt.
Wie entwickelt man also tiefgründige Figuren?
Ich habe zumeist zuerst das Bild einer Figur im Kopf. Weil ich gern altbekanntes mag, gibt es ein paar namhafte Schauspieler, die ich in verschiedenster Form für verschiedene Projekte verwende, damit mein Kopfkino weiß, wie es auszusehen hat. Da ich sehr leicht zu durchschauen bin, wisst ihr, wenn ihr mich gut genug kennt, vermutlich schon, um wen es sich handelt. Oder guckt auf die Instagram-Seite zum Projekt, da finden sich auch Figurenbilder.

Wenn das Aussehen einer Figur soweit geklärt ist, braucht er noch einen Namen. Dazu verwende ich meist Namensgeneratoren wie behindthename.com, weil man dort sehr schön nach Herkunft filtern …

#amwriting 3 - Indian Gods - Die Recherche

Teil 1: Die zündende Idee
Teil 1.5: Der NaNoWriMo
Teil 2: Der Plot
Teil 2.5: Das 7-Punkte-System von Dan Wells

Recherche.
Ein Wort, bei dem sich dem einen oder anderen die Nackenhaare sträuben. Denn Recherche kann, je nach Thema, zu dem man recherchiert, zu einer Mammutaufgabe werden. Und ich lüge nicht, wenn ich sage, dass es sich für Indian Gods manchmal so angefühlt hat.
Aber es hat auch unglaublichen Spaß gemacht. Jedes Thema, zu dem ich mich eingelesen habe, brachte ein oder mehr neue Themen mit, zu denen ich auch etwas lesen wollte. Ich bin generell jemand, der nicht damit leben kann, etwas nicht zu wissen. Wenn es ein Thema gibt, das mich fesselt, dann will ich dazu alles wissen. Alles lesen, jede Information in mich aufsaugen und meine Umwelt zu passenden oder unpassenden Gelegenheiten mit diesem Wissen nerven.
Wissen zu Elefanten? Kinderspiel. Ich verschlinge alles, was ich zu diesem Thema finden kann, und zwar schon seit frühester Kindheit. Diese Tiere hören jedoch nie auf, mic…